Wechselatmung

Die Wechselatmung – für Konzentration, Innere Balance, gegen Stress, Kopfschmerzen und um besser in die Meditation zu finden

Die Wechselatmung ist ein gutes Mittel um in kurzer Zeit das vegetative Nervensystem und den damit verbundenen „Parasympathikus“ ( der auch als „Ruhenerv“ oder „Erholungsnerv“ bezeichnet wird ) zu aktivieren.

Gerade in Momenten in denen du nervös oder aufgeregt bist, lässt sich die Wechselatmung sehr gut einsetzen. Sei es vor einer Präsentation, bei Flugangst oder allgemein vor oder während aufregenden Ereignissen in deinem Leben.

Außerdem ist sie gegen Kopfschmerzen hilfreich und ist ein probates Mittel um in anstrengenden Lern oder Arbeitsphasen, dir nochmal einen weiteren Konzentrationsschub zu geben.

Die längere Ausatmung in der Wechselatmung aktiviert den Parasympathikus. Außerdem wird der Wechselatmung nachgesagt, dass sie beide Gehirnhälften in Einklang bringt.

Eine Anleitung zur Wechselatmung

Finde einen angenehme Sitzposition. Lege deine linken Zeige und Mittelfinger auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen. Verschließe vor der nächsten Einatmung mit deinem Ringfinger das rechte Nasenloch.

Atme jetzt durch das linke Nasenloch ein und zähle in Gedanken bis 3. Verschließe dann mit dem Daumen das linke Nasenloch und senke das Kinn Richtung Brustbein. Zähle wieder in Gedanken bis drei, während dein Atem angehalten ist. Nimm dann den Ringfinger vom rechten Nasenloch und atme – diesmal bis sechs zählend – aus dem rechten Nasenloch aus.

Atme dann wieder auf dem rechten Nasenloch – innerlich auf drei zählend – ein. Halte auf drei zählend wieder den Atem an, indem du mit dem Ringfinger das rechte Nasenloch verschließt. Hebe dann den Daumen vom linken Nasenloch und Atme auf sechs zählend auf dem linken Nasenloch aus. Eine Runde der Wechselatmung ist jetzt abgeschlossen.

Hier nochmal kurz zusammengefasst:

Auf drei links einatmen. Auf drei Atem anhalten ( Nasenlöcher sind verschlossen ). Auf sechs rechts ausatmen. Auf drei wieder rechts ein. Auf drei Atem anhalten ( Nasenlöcher sind verschlossen). Auf sechs links ausatmen. Ende einer Runde.

Ab 10 Runden solltest du eine signifikante Veränderung in dir feststellen und dich ruhiger und ausgeglichener fühlen. Dieser Umfang ist zu empfehlen, wenn du Ängste und Nervosität in den Griff bekommen willst.

Solltest du die Wechselatmung verwenden wollen um besser in deine Meditation zu finden, und du hast nicht so viel Zeit, dann sollten dir schon 5 Runden der Wechselatmung ausreichen und einen positiven Effekt bescheren.

Zusammenfassung:

  • Die Wechselatmung aktiviert den Parasympathikus und kann vor einer Präsentation, bei Flugangst oder allgemein vor oder während aufregenden Ereignissen in Deinem Leben äußerst hilfreich sein.
  • Die Wechselatmung kann Dir dabei helfen besser in die Meditarion zu kommen.
  • Bereits ab einem geringen zeitlichen Aufwand kannst Du die ersten Effekte der Wechselatmung wahrnehmen.

Hier noch ein Youtubevideo in dem die Wechselatmung beschrieben wird: