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Ninja verlässt Twitch für Mixer

Richard Tyler „Ninja“ Blevins gab vergangene Woche über ein 100 sekündiges Twitter Video bekannt, dass er zu seinen „Wurzeln zurückkehren wollen würde“ und mit Mixer ein neues Projekt seiner Streaming Karriere starten wird.

Dem 28-jährigen gelang am 3. August ein erfolgreicher Start auf Microsofts Streaming Plattform als er bei einem sechs-stündigen Einstandsstream mit durchschnittlich 65.000 Zuschauern seine aktuellsten Twitch-Statistiken deutlich übertrumpfte. Zuletzt waren nur noch knapp 40.000 Leute live mit dabei. In der Spitze kam Ninja bei seinem Mixer-Debut auf knapp 96.000 Zuschauer und 650.000 neue Follower.

Bei diesen Zahlen dürfte klar sein, dass der Wechsel erfolgreich sein könnte, nachdem viele zweifelten, da der Microsoft-Dienst alles andere als ein Garant für Reichweite ist. Der Marktanteil liegt nämlich noch weit hinter dem von Twitch und YouTube.

Laut einer Studie von Stream Elements hat Mixer nur 3% Marktanteil und ist somit nur knapp hinter Facebook (5,3%), aber weit von YouTube (19,5%) und Twitch (72,2%) entfernt. Somit kann man nur hoffen, dass der Vollzeit-Streamer an seine Zuschauerzahlen anknüpfen kann.

Zu den Bedingungen des Exklusivvertrags zwischen Ninja und Mixer wurde nichts von offizieller Seite bestätigt. Weder Vertragslaufzeit, noch Bezahlung ist also bekannt, was verschiedene User aber nicht davon abhält, wilde Spekulationen zu tätigen. Insider schätzen die Summe, die die Streaming Plattform an Tyler Blevins zahlt auf 20 bis 25 Millionen US Dollar.

Spekuliert wird auch darüber, ob der Wechsel zu Mixer einen Zusammenhang mit dem neuen Halo Teil „Halo Infinite“ hat, welches am Ende des kommenden Jahres von Microsoft veröffentlicht werden soll.

Ninja schaffte den Durchbruch auf Twitch mit dem Battle-Royale-Spiel „Fortnite“ vor 2 Jahren. Seine Streaming Karriere begann er jedoch als leidenschaftlicher Halo Pro-Spieler vor ca. 10 Jahren. Somit ist nicht auszuschließen, dass er das Spielen des neuen Halo Teils auf Mixer streamen wird und somit die Aussagen des „Rückkehrens zu den Wurzeln“ decken würde.

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