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Koffein-Nap

Jeder kennt diese Situation: Es ist Mittagspause, du hast gerade gegessen, jetzt noch einen Kaffee trinken gegen den Durchhänger – um dann wieder Vollgas zu geben. Die wenigstens Menschen würden jetzt daran denken, sich schlafen zu legen. Doch hier kommt der einfache, aber geniale Trick aus dem Bereich des Bio-Hackings: Der Koffein-Nap.

Wer den Koffein-Nap anwendet, verbindet in idealer Weise die Vorteile eines kurzen Schlafs mit denen der Koffeinwirkung – richtig durchgeführt, wirst du also mit dieser Kombination den gewünschten Effekt der Wachheit deutlich effizienter erreichen.

Die Vorteile dieser Methode sind 1997 zum ersten Mal Wissenschaftlern der britischen Loughborough University aufgefallen, als sie verschiedene Wege untersuchten, gegen Müdigkeit am Steuer vorzugehen. Dabei wurde festgestellt, dass sich Fahrleistung und Wachheit am effektivsten durch den Koffein-Nap verbesserten, verglichen mit Schlaf und Koffein als isolierte Maßnahmen, beziehungsweise mit kalter Luftzufuhr, oder einer Pause ohne Schlaf.

Aber wie erklärt sich das? Dazu muss man verstehen, wie Koffein im Körper wirkt. Wenn du müde bist, haben deine Nervenzellen gearbeitet und Energie verbraucht. Dabei schütten sie als Nebenprodukt das organische Molekül Adenosin aus. Adenosin besetzt und aktiviert dann bestimmte Rezeptoren in deinem Gehirn, die für die Weiterleitung von Informationen und Reizen zuständig sind. Sobald diese Rezeptoren nun aktiviert sind, verlangsamt sich die Weiterleitung zwischen den Nervenzellen. Hier kommt das Koffein ins Spiel, dessen Struktur ähnlich der von Adenosin ist, und daher an den selben Rezeptoren andockt. Es besetzt nun die Rezeptoren, ohne aber sie zu aktivieren. Somit verhindert Koffein, dass Informationen langsamer verarbeitet werden und die Nervenzellen funktionieren weiterhin uneingeschränkt.
Bevor das Koffein aber auf das zentrale Nervensystem wirkt und die Rezeptoren erreicht, muss es zuerst den Weg über den Blutkreislauf gehen und anschließend die Blut-Hirn-Schranke im Gehirn überwinden. Dieser Prozess dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten.

Dies ist nun genau die Phase, in der der Power-Nap durchgeführt wird seine Wirkung entfaltet. Denn während des kurzen Nickerchens findet im Gehirn eine Art natürliche Reinigung von Adenosin statt. Das bedeutet, dass nach dem Schlaf weniger Rezeptoren von Adenosin besetzt sind. Das Koffein kann jetzt also entsprechend mehr Rezeptoren besetzen und viel effizienter wirken!

Die positive Wirkung eines kurzen Power-Naps auf die mentale Leistungsfähigkeit wurde übrigens vielfach durch Studien nachgewiesen. Wissenschaftler der University of Liverpool stellten außerdem fest, dass der kurze Schlaf auch dein Kurzzeitgedächtnis verbessert.
Es gibt in unserem Alltag viele Situationen, in den ein Koffein-Nap Sinn macht, um sich wieder richtig „ausgeschlafen“ zu fühlen, zum Beispiel bei einer langen Autofahrt, vor wichtigen Meetings bei der Arbeit, oder einfach nur um den berühmten „Nachmittags-Durchhänger“ zu vermeiden.
Um den Koffein-Nap richtig durchzuführen, und somit den bestmöglichen Effekt zu erreichen, solltest du auf ein paar Punkte achten:

  • Der Power-Nap sollte nicht länger als 20 Minuten dauern, damit du nicht in die Tiefschlafphase kommst. Es bietet sich also an, einen Wecker zu stellen.
  • Die Koffeinmenge sollte zwischen 100 und 200 Milligramm liegen, hier eignet sich zum Beispiel ein SUMMACUM®-Stick. Die benötigte Menge ist individuell unterschiedlich und es kommt bei regelmäßigem Koffeingenuss zu einer gewissen Toleranzentwicklung.
  • Am besten immer dieselbe Schlafumgebung herstellen: Gleicher Schlafplatz, der leicht abgedunkelt und möglichst ruhig ist. Widerholende Rituale helfen dem Körper beim Einschlafen.

Jetzt bist du ideal vorbereitet für den Koffein-Nap: Die intelligente Art, mithilfe von zwei „starken Partnern“ in kurzer Zeit wieder ausgeschlafen, erfrischt und leistungsfähig zu sein!

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